Sichere Renten für alle

Sichere Renten für alle

Eine nachhaltige Altersvorsorge  

Die Jungfreisinnigen fordern sichere Renten für alle 
Die Renten sind nicht mehr sicher und unser Schweizer Rentensystem steht unter Druck. Da die Menschen immer älter werden und somit immer länger Renten beziehen, steigen die Ausgaben, welche von den Erwerbstätigen langfristig nicht getragen werden können.  Die Finanzierung der Altersvorsorge muss trotz der alternden Gesellschaft gewahrt werden. Wir Jungfreisinnigen wollen genau dieses Problem lösen, nämlich die Renten für alle sichern. Über die Jahre hat die relative Anzahl der Erwerbstätige, die die Renten finanzieren, drastisch abgenommen. Vor 60 Jahren haben 6 Erwerbstätige die Renten finanziert, heute sind es ca. 3 Erwerbstätige und in 30 Jahren werden es nur noch 2 Personen sein. Mit den Jahren leeren sich die Rentenkassen und verursachen ein Loch. Dieses Differenz-Loch kostete uns im 2018 ca. 1 Milliarden Franken. Im 2045 wird der Verlust auf 18.5 Milliarden Franken geschätzt. Diese Tatsache ist alarmierend. Aus diesem Grund muss etwas getan werden. Am 5. November haben die Jungfreisinnigen Schweiz eine Renteninitiative lanciert. 

Die Renteninitiative kurz zusammengefasst 
Die Initiative beinhaltet folgende Vorgehensweisen für eine nachhaltige Rentenreform. 

  1. Angleichen des Rentenalters für Frau und Mann 
    Die Angleichung ist essentiell, da Gleichberechtigung für beide Geschlechter gefordert wird. Das Rentenalter für Frauen soll pro Jahr um 2 Monate erhöht werden, damit im Jahr 2032 eine Angleichung des Rentenalters für beide Geschlechter erreicht wird. 
  2. Rentenalter soll bis im Jahr 2032 auf 66 Jahren erhöht werden 
    Viele westeuropäische Länder haben das Rentenalter erhöht und zwar auf 67 Jahre. Damit keine grosse Umverteilung mehr von Jung zu Alt stattfindet, fordert die Initiative das Rentenalter 66 bis im Jahr 2032. 
  3. Rentenalter soll an die Lebenserwartung geknüpft werden 
    Da die Lebenserwartung gestiegen ist, soll auch das Rentenalter erhöht werden. Westeuropäische Länder haben dieses System eingeführt und das Rentenalter mit der Lebenserwartung verknüpft. In Holland oder Italien steigt das Rentenalter auf über 70 Jahre bis 2050. Die Initiative beinhaltet keine Verknüpfung in dieser Höhe, sondern eine mildere Variante. Bis im Jahr 2050 soll das Rentenalter ca. 67.5 Jahre betragen. Konkret heisst das: 

Das Rentenalter erhöht sich dabei mit dem Faktor 0.8. Als Beispiel: steigt die Lebenserwartung um 1 Monat heisst das, dass das Rentenalter um 0.8 Monate erhöht wird, also gut 24 Tage. Es soll garantiert sein, dass die Menschen mind. 20 Prozent vom Leben im Ruhestand verbringen können. 

Die Jungfreisinnigen wollen eine nachhaltige Reform der Altersvorsorge! Mit diesen drei Schritten soll dafür gesorgt werden, dass die jährlichen Erhöhungen nicht zu stark ausfallen. Für Berufe, die körperlich anspruchsvoll sind, soll weiterhin eine Sonderlösung für das Rentenalter gelten. Diese Altersvorsorge-Lösung orientiert sich an sich schon bewährte Rentensysteme und sichert die AHV auch für künftige Generationen. 

Weitere Informationen über die Renteninitiative finden Sie unter www.renten-sichern.ch 

Nazmije Ismaili, Präsidentin Jungfreisinnige Thurgau 

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